[20.12.2009]
Kurz vor Weihnachten ist der
vierjährige Abdul Malik zusammen mit seiner Mutter aus Tschetschenien zur
Behandlung zu uns gekommen. Als die Mutter Reisig im Garten verbrannte
explodierte eine im Erdreich liegende Mine. Von dieser Explosion hat Abdul
Malik schwere Verbrennungen im Gesicht, eine erhebliche Deformation der
Ohrmuschel und eine funktionsbehindernde
Kontraktur im Handgelenk, die nicht angemessen in seinem Heimatland behandelt
werden können. In den nächsten Tagen beginnen wir mit den ersten Operationen.
Malik vor seiner ersten Operation.
[04.02.2010]
Malik, unser neuer Patient, kann nach seiner ersten Operation am 4. Februar aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Operation der Verbrennungen im Gesicht ist gut verlaufen. Alles ist gut verheilt. Zusammen mit seiner Mutter sammelt Malik nun neue Kraft in der placet Wohnung für die nächste Operation: Ende Februar soll die funktionsbehindernde Kontraktur im Handgelenk behandelt werden.
Malik und seine Mutter vor der ersten Operation.
[26.05.2010]
In fünf Operationen haben wir Malik, unserem kleinen Patienten aus Tschetschenien, die Mundwinkel, die Wangen und die Augenwinkel korrigiert. Auch die Behandlung der linken Hand ist nun so weit fortgeschritten, dass Malik wieder mit der Krankengymnastik in der Manufraktur beginnen kann.
Malik beim Verbandswechsel in der Klinik von Prof. Peter.
[25.06.2010]
Malik und seine Mutter sind am 20. Juni wieder zurück nach
Tschetschenien geflogen. In insgesamt fünf Operationen hat das placet-Team
Malik die Mundwinkel, die Wangen und die Augenwinkel korrigiert. Da die
Behandlung und der Heilungsprozess der linken Hand so gut verliefen, konnte
Malik während seines Aufenthaltes in Deutschland mehrmals an der Krankengymnastik
in der Manufraktur teilnehmen.
Malik und seine Mutter mit Prof. Peter, Ronny Kammer
und Ekkehard Maaß (Deutsch-Kaukasiche Gesellschaft)